Networking. Heute wichtiger als je zuvor

Adam Grant hat in seinem TED – Talk (3 Tips to Make Networking Worthwhile) über diese Thema gesprochen und aufgezeigt, wie erfolgreiches Networking von statten gehen sollte. Er unterscheidet zwischen verschiedenen Typen von Networking Styles.

Die 3 Networking-Ansätze

Taking: Im Vordergrund steht hier die Frage – Was kann mein Gegenüber für mich machen? Hier kann schnell das Gefühl beim anderen aufkommen, dass er sich ausgenutzt fühlt

Giving: Stellt das genaue Gegenteil zu Taking dar – Was kann ich selbst für andere machen?

Matching: bewegt sich im genauen Mittelfeld der beiden oben genannten. Quid pro quo. “dies für das”. Dieser Ansatz wird von Menschen am häufigsten gewählt

Was ist nun der Effektivste Ansatz?

Matching ist es laut Adam Grant nicht. Durch die Vor-Selektion nach dem Motto “Ich suche mir nur die Leute raus, denen ich helfe – die auch mir entweder jetzt oder in der Zukunft helfen können”, verliere ich viele potentielle Networking-Partner. Dadurch wird dein Netzwerk eingeengt.

Der (sehr selbstlose) Giving-Ansatz steht für erfolgreiches Networking. Warum? Du verbrauchst weniger Energie beim Vorselektieren. Du weißt ja schließlich nicht, was dein Gesprächspartner später einmal machen wird. Wenn dieser dann etwas großes vollbringt – Super! Dadurch hast Du indirekt Einfluss auf etwas Größeres genommen.

Vielleicht kennst Du den Spruch: “Wenn jeder an sich denkt, ist an jeden gedacht”. Das stimmt erst einmal rein logisch gesehen! Stell Dir jetzt nur einmal vor, wir modifizieren diesen Satz: “Wenn jeder an (nur) 5 Andere Menschen denkt, dann denken im Umkehrschluss auch 5 Andere Menschen an Dich”. In welcher Konstelation profitieren wir alle mehr?

Wie gehe ich beim erfolgreichen Networking vor?

Nummer 1) Diversifikation.
Wie auch schon bei deiner Geldanlage, deiner Risikostreuung oder deinen Ansätzen bei der Lösungsfindung, solltest Du an möglichst viele Optionen denken und in diesem Bereich auch möglichst viele verschiedene Menschen kennenlernen. Andere Branchen. Andere Länder. Andere Meinungen. Andere Einstellungen. Andere ökonomische Lage. Etc.

Nummer 2) Sprich weniger von Dir selbst.
Menschen warten nicht darauf von deinen Erfolgen zu hören. Frage Sie stattdessen, was in Ihren Leben passiert. Was Sie erlebt haben. Wo Sie stehen. Tausche Ideen aus. Nicht Vitae.

Nummer 3) Mache es kurz.
Je länger deine Texte sind, für den ersten Kontakt, desto unwahrscheinlicher das Feedback. Zeit ist Geld

Nummer 4) Finde ungewöhnliche Übereinstimmungen.
Ungewöhnlich deshalb. Oft wird man mit einer sehr allgemeinen Gemeinsamkeit angeschrieben: “Ich sehe Du interessierst Dich für Bücher. Ich auch”. Das trifft aber auch auf Millionen andere zu. Grabe tiefer und finde spezielle Gemeinsamkeiten

Nummer 5) Fülle die Zeit des anderen effizient aus.
Biete deinen Gesprächspartner einen Vorteil, mit Dir in Kontakt zu treten. Biete Ihn bspw. an, sein Projekt zu promoten oder Ihn als Person zu connecten.

Das Video von Adam Grant mit den Oben genannten Punkten findest du Hier (Klick). Und den Podcast “WorkLife” with Adam Grant gibt es Hier (Klick).

Kategorien: Allgemein

Dennis Güttler

Abiturient, Soldat, Student und jetzt angehender Financial Consultant. Ich habe ein breites Interesse und möchte mich stetig persönlich weiterbilden.

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