Man hört es immer wieder. Honorarberater sind die besseren Menschen und Provisionen verleiten den Berater zu falscher Beratung. Ist diese Aussage so einfach? Oder verhält es sich eher wie alles in der heutigen Zeit. Die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen.

Doch wie unterscheiden sich Honorare oder Provisionen? Honorare werden vom Kunden direkt an den Berater vorab bezahlt um eine Beratung zu erhalten. Provisionen hingegen werden vom Produktanbieter an den Berater gezahlt, sobald der Kunde sich für eine Lösung entschieden hat.

In einem spannenden Artikel räumt der Chef der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), Felix Hufeld, mit dieser kontroversen Frage auf. Zum Artikel gehts hier entlang (KLICK).

Die Key-Points aus dem Artikel sind folgende:

  • Honorarberater und Provisionsberater haben beide Ihre daseinsberechtigung
  • Das Beispiel Großbritanien zeigt (hier gilt Provisionsverbot), dass Menschen ihre Finanzielle Planung eher aussetzen, als vorab ein Beratungsentgeld zu zahlen – FATAL wie ich finde
  • Die regulatorischen seitens der Politik haben zu immer besseren und transparenteren Beratungen geführt (Eine Überprüfung und Genehmigung durch die Industrie- und Handelskammer ist seit 2007 für jeden Vermittler obligat!)
  • Honorarberater sind, wie auch Provisionsbasierte Berater an einer langfristigen Kundenbindung und Empfehlungen interessiert und legen daher automotivert qualitativ hochwertige Beratungen an den Tag (Zumindest sollten Sie das)
  • Wenn ein Honorarberater vorab ein Entgeld nimmt, ist der Verkaufsdruck sogar noch höher, denn wer bezahlt schon gerne Geld, um dann nach Hause geschickt zu werden mit dem Wissen „Alles in Ordnung“

Die Quintessenz: Mache Dir selbst ein Bild von Deinem Berater. Die Zeiten, wo jeder Dahergelaufene vermitteln und beraten durfte sind längst vorbei. Welche Anforderungen und Aufgabenfelder mittlerweile von einem Vermittler abgedeckt und übernommen werden müssen, wird in diesem (KLICK) Beitrag sehr deutschlich gemacht. Eines kannst Du Dir in der heutigen Zeit nämlich nicht leisten. Zu hoffen das am Ende alles gut wird, ohne aktiv zu werden.

Wie in der Wissenschaft müssen auch wir Berater ständig up-to-date sein und das nicht nur fachlich, sondern auch kommunikativ, zwischenmenschlich und zukunftsorientiert.

Kommt Dir das aus Deinem eigenen Fachgebiet bekannt vor?

Kategorien: Finanzwelt

Dennis Güttler

Abiturient, Soldat, Student und jetzt angehender Financial Consultant. Ich habe ein breites Interesse und möchte mich stetig persönlich weiterbilden.

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